Kulturarbeit

Der Sprachabschneider zu Gast in der IGS Marienhafe

Die Schauspielgruppe TheaterErlebnis vom freien Theater Hannover führte am Donnerstag, den 19. Februar 2015, ihr Programm „Der Sprachabschneider“ (lustige Inszenierung über Sprache nach dem Buch von H.-J. Schädlich) in der Aula der IGS Marienhafe auf.

171 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 und ein Wahlpflichtkurs Darstellendes Spiel aus dem 8. Jahrgang verfolgten die Aufführung aufmerksam und zeigten sich begeistert von der lustigen Interpretation von Sprache als Einstieg in die eher ungeliebten Wortarten/Wortbereiche wie z.B. Präpositionen, bestimmte Artikel oder Infinitive.

Nach der Vorstellung fand zusätzlich ein moderiertes Gespräch mit den Schauspielern statt, wobei die Schülerinnen und Schüler mehr über die Schauspieler, die inhaltlichen Aspekte und die schauspielerische Umsetzung des Stückes erfahren konnten.

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Weihnachtsbasar am 12.12.2014

Am Freitag, den 12.12.2014 fand von 12:15 bis 15:00 Uhr ein Weihnachtsbasar in unserer Schule statt, an dem zahlreich teilgenommen wurde. Zu diesem Basar waren natürlich auch die Eltern und Erziehungsberechtigten herzlich eingeladen.

Dafür wurde die gesamte Schule von den Schülern/innen und dem Lehrerkollegium geschmückt und mit weihnachtlichen Ständen versehen. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit kleine, selbstgebastelte Weihnachtsgeschenke zu kaufen, leckere Dinge zu verspeisen, an einer Tombola teilzunehmen oder sich an Theater- und Musikauftritten zu erfreuen. Des Weiteren gab es verschiedene Spiele, wie „Der heiße Draht“ oder „Dosenwerfen“, welche insbesondere die jüngeren Schüler und Besucher erfreuten.
Außerdem war der Weihnachtsmann mit seinem Gefolge aus Engeln vor Ort und versprühte weihnachtliche Atmosphäre.

Auch Kleiderspenden für junge Mitbürger aus Eritrea, die seit einigen Monaten in der Samtgemeinde Brookmerland wohnen, wurden dankend entgegengenommen und für den Unterstützerkreis gesammelt.

Somit bot der Basar eine gute Gelegenheit sich auf die Weihnachtszeit einzustimmen und war ein voller Erfolg!

Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden, die diesen Basar durch ihre tatkräftige Arbeit und Unterstützung erst ermöglichten!

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Specktakel am Speckweg

Lange haben wir nach einem passenden Motte für die gemeinsamen Kunst- und Kulturtage am Schulzentrum Brookmerland und der IGS Marienhafe gesucht. Ein „Spektakel“ steht für „Krach, Lärm“ ebenso wie für das Wort „Schauspiel“. Beide Wortbedeutungen verbinden wir mit den 1. Kunst- und Kulturtagen an unserer Schule. Es wird laut werden, wenn (Schüler-) Rockbands am Eröffnungsabend auf dem Schulhof aufspielen, und manch einer wird die Musik vielleicht auch als Krach empfinden. Es werden aber auch leise Töne angeschlagen werden, wenn die Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne ihr Stück darbieten oder gar ein Pantomimekünstler das Publikum ganz ohne Worte in seinen Bann ziehen wird. Der Name „Specktakel am Speckweg“ steht aber auch für den Ort, an dem die ersten Kunst- und Kulturtage vom 14.Juli. – 18.Juli stattfinden werden: dem Schulzentrum Brookmerland und der IGS Marienhafe am Speckweg 8.

Kunst- und Kulturtage in der Schule

In der Schule? Während der Unterrichtszeit? Darf denn das? Kunst – und Kulturtage sind kein Widerspruch zum herkömmlichen Unterricht, sondern eine Ergänzung des Bildungsauftrags. Schule soll Kindern und Jugendlichen Wissen vermitteln und sie auf weiterführende Schulen, Ausbildung und Beruf vorbereiten. Aber Schule soll auch ein Schulleben entwickeln, Kinder und Jugendliche umfassend auf ihr Erwachsenenleben in unserer Gesellschaft vorbereiten, ihr Freizeitverhalten positiv beeinflussen und sie anhalten, nach ethischen Grundsätzen zu handeln sowie religiöse und kulturelle Werte zu erkennen und zu achten. Mit den Kunst- und Kulturtagen bietet sich die Möglichkeit, das Gelernte außerhalb des Unterrichts anzuwenden. Mit den Aufführungen des Musicals „Tipp, tipp und weg“,dem Rockkonzert auf dem Schulhof, den Auftritten des Schulorchesters und der Durchführung des Schülerbandfestivals wird diesem Anspruch auf vielfältige Weise Rechnung getragen. Gespannt sein dürfen wir auch, ob es gelingt, einzelne Ergebnisse des Workshoptages am Montagabend vorzustellen. Umrahmt werden die gesamten Kunstund Kulturtage durch die Ausstellung von Kunstobjekten in den Räumen der Schule und auf dem Schulgelände. Durch die Verpflichtung professioneller Künstler aus den Bereichen Pantomime, Comedy und Illusion wollen wir aufzeigen, dass Kunst und Kultur mehr ist als das, was in der bisherigen Erlebnis- und Erfahrungswelt unserer Schülerinnen und Schüler Platz gefunden hat. Mit der Absicht, Kultur- und Festtage kompakt in einer Woche anzubieten, gehen wir von der Überlegung aus, an unserer Schule die Auseinandersetzung mit dem, was Kunst und Kultur ist und welchem Zweck sie dienen, zu suchen und zu fördern. Somit hoffen wir, dass der Besuch der Veranstaltungen für unsere Schüler/innen auch bedeutet, dass sie sich über das Gesehene und Erlebte austauschen und eigene Vorstellungen über Kultur hinterfragen und entwickeln. Dies scheint uns im Zeichen der Nutzung neuer Medien notwendiger denn je und auch eine Aufgabe von Schule zu sein. Den Anspruch, dass unsere Schüler/innen sich aufgefordert fühlen, selbst aktiv zu werden und eigene Formen von (Schul-) Kultur voranzutreiben, sehen wir mit der Durchführung eines Workshoptages und durch die von Schülerinnen und Schülern getragenen Vorführungen bestätigt. Kultur- und Festtage, wie sie von uns geplant sind, haben gleichzeitig den Sinn, unsere Schule nach außen zu öffnen. Alle, nicht nur die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler, sollen sich angesprochen fühlen, den Abendveranstaltungen beizuwohnen. Neben dem Effekt, dass sie mit ihrem Eintrittsgeld helfen, den von den Schüler/innen bei den Vormittagsveranstaltungen zu zahlenden Betrag auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, sollen sie Schule anders erleben als gewohnt. Die vier Veranstaltungsabende bieten ein breites Spektrum von Musik und Theater bis hin zur Kleinkunst und zum Variété. Es ist für jeden etwas dabei, und wir sind uns sicher, dass es Zuschauer/innen geben wird, die an mehreren Abenden vom 14.– 18. Juli den Weg in unsere Aula finden werden. Die 1. Kunst – und Kulturtage an unserem Schulzentrum sind der Versuch, unsere Schule in einem anderen Zusammenhang darzustellen. Sie können verstanden werden als Möglichkeit für Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte, unsere Schule neu zu entdecken und sie weiterzuentwickeln. Dabei erheben die Planer und Organisatoren nicht den Anspruch auf Allwissenheit.Vielmehr wünschen sie sich, diese Kultur- und Festtage mögen einen Anstoß geben, dass sich auch andere berufen fühlen, ihre Ideen von Schulkultur einzubringen, die dann bei einer eventuellen Neuauflage zum Tragen kommen könnten. Die Kosten für diese Kultur- und Festtage werden erheblich sein, dennoch werden wir in der Lage sein, die Eintrittspreise für die Schülerinnen und Schüler gering zu halten. Dies ist möglich, weil zum einen viele Geschäftsleute im Brookmerland, Südbrookmerland, der Krummhörn und der Stadt Norden durch ihre Anzeigen in diesem Programmheft unser Vorhaben unterstützen. Zum anderen hilft eine Vielzahl von Privatpersonen mit einer Spende, die Kosten zu senken. Und schließlich tragen die älteren Zuschauer/innen durch ihr Erscheinen beiden Abendveranstaltungen dazu bei, die Vormittagsveranstaltungen für unsere Schüler/innen preiswerter anbieten zu können. Wir wünschen allen Beteiligten gutes Gelingen und den Zuschauerinnen und Zuschauern bei allen Veranstaltungen viel Spaß und gute Unterhaltung.

Ewald Jüchems Schulleiter Integrierte Gesamtschule

 

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Safari-Fieber

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Der 6. Jahrgang der IGS-Marienhafe führte am 20. und 21. Mai 2011 unter der Leitung von Frau Andretzky das Musical „Safari-Fieber“ auf. An der Aufführung waren nicht nur alle 150 Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs beteiligt, auch viele Eltern leisteten große Unterstützung. In der vorausgegangenen Projektwoche z. B. nähten sie im Klassenzimmer die Kostüme für die Schauspieler und stellten ebenso Masken her. Es wurde Stoff in den entsprechenden Farben für die Kostüme eingekauft. Eine einfache Decke wurde zu einem chicen Umhang mit Kragen gestaltet. Aus buntem Krepp-Papier wurden „Federn“ für den schillernden Vogel zurechtgeschnitten. Die Masken wurden aus Moosgummi hergestellt und waren dadurch schön anschmiegsam. Im Weiteren entstanden Kostüme und Masken für Zebras, Elefanten, Flamingos, Hyänen, Löwen, Gnus usw. Hinzu kam, dass im Anschluss an jede Veranstaltung die Eltern mit ihren Kindern und die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer das leckere, selbst hergestellte „Safari-Dinner“ genießen konnten. Neben „Giraffenhälsen“, „Elefantenrüsseln“ und „Blaue Affenbrause“ gab es viele kulinarische und exotische Speisen und Früchte zu essen. Der „Hit“ war „Chili còn Carne“, würzig, scharf und lecker. Jeder der 150 Schüler, ob als Bläser mit seinem entsprechenden Instrument oder als Erzähler in einer der vielen Sprechrollen oder Tänzer, hatte in dem Stück seinen Part. Da wurde nicht nur auf der Bühne „Rad geschlagen“, mit Kostüm wohl bemerkt, sondern auch im Zuschauerraum agierten „Gnus“, die z. B. vor den „Hyänen“ flüchteten. Alle Choreographien waren von den Schülern selber entworfen und einstudiert worden. So entwickelten sie z. B. eine eigene Tanzschrift. Die Begeisterung und Motivation der Schüler war großartig. Und sollte einmal ein Schauspieler seinen Text vergessen haben, so waren immer noch die Souffleusen da, welche in der ersten Reihe saßen und sehr textsicher waren. Die Erzähler bildeten in dem „Ganzen“ einen Ruhepol, sie geleiteten den Zuschauer durch die Geschichte.

 

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Es wurde viel gelacht und applaudiert und so manches Mal floss bei dem einen oder anderen Familienangehörigen eine kleine Träne der Freude oder der Ergriffenheit.Zu Beginn war es nur eine Illusion, die im Musik-Unterricht entstand. Aber dann wuchs der Gedanke zu einem Projekt heran, an dem sich immer mehr Schüler beteiligten. Die vielen Ideen, Vorschläge und Inspirationen der ganzen Schüler gestalteten die anfängliche Vorstellung zu einem richtigen „Musical“ mit Donner, Blitzen und Nebel auf der Bühne.Das „Musical“ wurde an zwei Tagen mit Erst- und Zweitbesetzung aufgeführt, sodass jeder Schüler anschließend sagen konnte: „Ich war dabei…..“. Und schaut man dann denjenigen, der das gesagt hat, etwas genauer an, dann ist es wieder zu sehen, das Glänzen und Leuchten in den Augen.

Am Ende blickten alle, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen mit Wehmut, aber auch mit großem Stolz auf das Erreichte zurück. Und alle waren sich darin einig, dass ein solches Projekt nicht das letzte seiner Art an der IGS Marienhafe gewesen sein sollte.

 

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